Wo liegt der Unterschied zwischen Nominal- und Effektivzins?

Der Nominalzins gibt die Höhe der Verzinsung Ihres Darlehens an und dient zur Berechnung der preisbestimmenden Faktoren aus dem regelmäßigen Kreditverlauf.
Diese Faktoren sind der Nominalzinssatz, die Bearbeitungsgebühren, Zins- und Tilgungsverrechnungstermine, der Tilgungssatz, der Beginn und die Höhe der Tilgung sowie der Auszahlungskurs. Diese Faktoren werden bei der Berechnung auf die vereinbarte Zinsfestschreibungszeit verteilt. Das Ergebnis ist der Effektivzins, der Ihnen die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent angibt und als theoretische Vergleichsgröße dient.

Sie können mit Hilfe des Effektivzinses Darlehensangebote mit gleicher Zinsfestschreibungszeit vergleichen. Hierfür müssen in den jeweiligen Angeboten allerdings alle preisbestimmenden Faktoren bis auf den Nominalzins identisch sein.

Da Ihnen die Berechnungsfaktoren aber nicht immer genannt werden, ist ein Preisvergleich über den Effektivzins nur bedingt möglich. Erschwert wird der Vergleich auch durch eine Reihe weiterer Kosten, die nicht im Effektivzins enthalten sind, wie beispielsweise die Kosten für ein Wertgutachten, Bereitstellungszinsen, Teilvalutierungs- und Kontoführungsgebühren.
Wir empfehlen Ihnen daher, neben dem Effektivzins, auch die weiteren Kosten für das von Ihnen gewünschte Darlehen eingehend zu prüfen.

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